In seiner ersten großen Sonderausstellung seit Eröffnung des Neubaus rekonstruiert das Folkwang Museum die einzigartige Sammlung, die 1921 von Hagen nach Essen gelangte und dem Ausstellungshaus den Ruf als »schönstes Museum der Welt« einbrachte.
Ausstellungsraum im Museum Folkwang in den 1930er Jahren © Museum FolkwangDiesen Superlativ verdankt das Ausstellungshaus dem US-amerikanischen Kunsthistoriker und Mitbegründer des New Yorker Museum of Modern Art Paul Sachs (1878 – 1965), der nach einem Besuch des Museum so begeistert war, dass er das Museum »das schönste Museum der Welt« nannte. Kurator Uwe Schneede hat es sich zum Ziel gemacht, die ehemaligen Schätze der Sammlung zu rekonstruieren.
Weidende Pferde IV (Die roten Pferde), 1911, Harvard Art Museum, Busch-Reisinger Museum © President and Fellows of Harvard College / Foto: Rick Stafford Dazu gehören auch Franz Marcs »Weidende Pferde«, die 1911 erstmalig in Hagen und später auch in Essen gezeigt wurden. Unter der nationalsozialistischen Herrschaft wurde das Gemälde als »entartete Kunst« beschlagnahmt und veräußert. Insgesamt fielen über 1.400 Objekte der Sammlung dieser Aktion zum Opfer, darunter auch Werke von Kandinsky, Matisse, Kirchner, Munch und Beckmann.
»Die roten Pferde« kehren nun für vier Monate als Leihgabe des Busch-Reisinger Museum, Cambridge, USA nach Essen zurück. Dieses und viele weitere Meisterwerke moderner Kunst sind neben antiken Skulpturen und Objekten aus China, Japan, Griechenland, Ägypten, Java und Ozeanien zu sehen.
20. März bis 25. Juli 2010
25. Februar 2010, ah
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