Kölner Dom

Mit seinen 157 Metern Höhe ist der Kölner Dom das zweithöchste Kirchengebäude Europas und das dritthöchste weltweit. Er ist das Wahrzeichen der Stadt Köln und das Highlight einer jeden Sightseeing-Tour durch Köln. Wo heute die gotische Kathedrale steht, gab es bereits im 5. Jahrhundert erste Kirchengebäude, die nach und nach immer mehr erweitert wurden. Der Alte Dom, der Vorläufer des heutigen Doms, wurde 873 geweiht. Wie dieses Bauwerk ausgesehen hat, ist überliefert: Er verfügte über ein Langhaus, das an beiden Enden von einem Querhaus und einem Chor begrenzt wurde. Später an das Langhaus noch jeweils ein Seitenschiff angebaut.

Kölner Dom bei NachtKölner Dom bei Nacht (Foto: Robert Breuer, Wikipedia [Lizenz:GFDL])

Im Jahr 1248 wurde mit dem Bau der gotischen Kathedrale begonnen, nachdem die Reste des Alten Doms abgetragen waren. Der neue repräsentative Bau war notwendig geworden, da seit dem Jahr 1164 in Köln die Reliquien der Heiligen Drei Könige aufbewahrt wurden. Somit war der Dom nicht mehr nur Bischofssitz, sondern darüber hinaus ein bedeutender Wallfahrtsort. Der Chor des neuen Doms wurde am 27. September 1322 geweiht und der Schrein der Heiligen Drei Könige, das Gero-Kreuz und weitere Kunstschätze wurden hierher überführt.

Bis zum ersten Drittel des 16. Jahrhunderts wurde weiter am Dom gebaut – die Seitenschiffe des Langhauses und Teile des Südturms wurden fertiggestellt. Danach jedoch wurden die Arbeiten nach und nach eingestellt, da die Kassen leer und das Interesse an der gotischen Kathedrale in dieser Zeit gering war. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts wurde der gotische Dom in dieser unfertigen Form genutzt. In den Jahren der französischen Besatzung wurde das Gotteshaus zum Teil für profane Zwecke missbraucht.

Nachdem Anfang des 19. Jahrhunderts die alten Baupläne wiederentdeckt worden waren, wurde 1843 mit dem Weiterbau begonnen. Die finanziellen Mittel stammten zu einer Hälfte aus der preußischen Staatskasse und die andere Hälfte wurde aus Spenden der Kölner Bürger finanziert, die sich zur Rettung des Doms in einem Verein zusammengeschlossen hatten. Im Jahr 1880 war der Bau – rund 600 Jahre nach Beginn der Arbeiten – abgeschlossen.

Im Jahr 1996 erklärte die UNESCO den Dom zum Weltkulturerbe. Aufgrund der Bauvorhaben für die gegenüberliegende Rheinseite, die mehrere Hochhäuser vorsahen, setzte die UNESCO den Dom 2004 auf die Rote Liste des gefährdeten Weltkulturguts. Nachdem die Stadt Köln ihre Neubaupläne geändert hatte, strich die UNESCO den Dom im Juli 2006 von der Roten Liste.

Öffnungszeiten

Dom
November-April: täglich von 06:00 Uhr – 19:30 Uhr
Mai-Oktober: täglich von 06:00 Uhr – 22:00 Uhr

Turmbesteigung
Januar-Februar: 9:00 – 16:00 Uhr
März-April: 9:00 – 17:00 Uhr
Mai-September: 9.00 – 18.00 Uhr
Oktober: 9:00 – 17:00 Uhr
November-Dezember: 9:00 – 16:00 Uhr
Karfreitag geschlossen

Schatzkammer
täglich: 10:00 – 18:00 Uhr
Karfreitag geschlossen

Eintrittspreise (Auszug)

Turmbesteigung
Erwachsene: 2,50 Euro (erm. 1,00 Euro)
Familienkarte: 5,00 Euro

Schatzkammer
Erwachsene: 4,00 Euro (erm. 2,00 Euro)
Familienkarte: 8,00 Euro

Kombikarte Schatzkammer/Turmbesteigung: 5,00 Euro (2,50 Euro erm.)

Webseite

www.koelner-dom.de

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