Vom 11. bis zum 17. April ist Marl der »Held der Woche«. In der Local Hero-Reihe der Kulturhauptstadt RUHR.2010 präsentiert sich die Stadt unter dem Motto »Kultur ist Leben!« – mit einem vielfältigen Programm aus Musik, Theater und Bildende Kunst.
Foto: Kniel Synnatzschke/KNSYphotographie.de (Quelle: www.ruhr2010.de)
Das heutige Marl wurde bereits im Jahr 890 unter dem Namen Meronhlare erstmals urkundlich erwähnt. Im Laufe der Zeit wandelte sich der Ortsname und wurde schließlich zu Marl. Einige Bauwerke der Stadt zeugen noch heute von der langen Besiedelungsgeschichte. Eines von ihnen ist die aus dem 11. Jahrhundert stammende Kirche St. Georg im Stadtteil Alt-Marl, die zwar um 1850 von Grund auf erneuert wurde, deren romanische Grundmauern als Fundament erhalten blieben.
Kirche St. Georg in Alt-Marl (Foto: Daniel Ullrich, wikipedia.de [Lizenz:GFDL])Heute ist die Stadt im nördlichen Ruhrgebiet vor allem bekannt durch das hier ansässige Adolf-Grimme-Institut, das einmal im Jahr den Adolf-Grimme-Preis für besondere Leistungen rund um das Fernsehen verleiht. Am Adolf-Grimme-Institut beginnt und endet die »Architekt(o)ur« – ein Radrundweg zu ausgewählten Baudenkmälern und architektonisch sehenswerten Gebäuden Marls. Er führt unter anderem vorbei am Rathaus mit den markanten Türmen, den architektonisch einzigartigen Hügelhäusern und der Loemühle, einer romantischen Wassermühle aus dem 19. Jahrhundert.
Zum Auftakt der Festwoche wird am 11. April wird um 11 Uhr die Klangkunst-Ausstellung »Wellenfang« der Klangkünstlerin Christina Kubisch im Skulpturenmuseum Glaskasten eröffnet, die Teil des Projekts »Mapping the Region« im Kulturhauptstadt ist. In einer Führung »Rund ums Rathaus« können am 12. April Einheimische und Gäste Marls die Stadt neu entdecken oder näher kennen lernen (14.30 Uhr, Treffpunkt: Wasserbecken auf dem Creiler Platz, Anmeldung im im i-Punkt Marl). Die Jazzszene Marls stellt sich am Abend in der Aula der Scharoun-Musikschule (12.04.2010, 19 Uhr). Am 13. April steht um 19 Uhr ein Tanztheaterstück auf dem Spielplan des Theaters Marl, das den Titel »A – Z AkzepTanz« trägt. Das Stück wurde von Menschen aus verschiedenen Generationen und unterschiedlicher kultureller Herkunft unter fachlicher Anleitung des Choreographen Mohan C. Thomas und seiner Tänzer/innen der Kompanie Tanzmoto gemeinsam erarbeitet.
Am 14. April lädt das der Projektorchester der Marler Bläser zu einem Abschlusskonzert »… und jetzt ma®l zusammen!« (19-22 Uhr, Aula der Scharounschule). Die sagenhafte Seite des Ruhrgebiets Jessica Burrier erzählt mit Klang und Musik klassische und selbst verfasste Märchen aus und über die Region. Am Freitag beginnt auch in Marl offiziell der Frühling: Mit dem »Almauftrieb« der »Burgunder Kühe« von Samuel Buri vom Skulpturenmuseum Glaskasten zum Ufer des City-See (16.04.2010, 15-18 Uhr). Am letzten Tag der Helden-Woche in Marl geht es über die »Architekt(o)ur« auf einer zweistündigen Fahrt zu den Sehenswürdigkeiten Marls (13 Uhr, Abfahrt am Informationscenter vor dem Chemiepark am Lipper Weg, Anmeldung im im i-Punkt Marl). Den fulminanten Abschluss macht das Kunst-Feuerspektakel »Mensch-Kohle-Stahl« mit drei Feuerskulpturen der Künstlergruppe »Kunst im Stern«, die den Strukturwandel in der Region symbolisieren. Musikalisch untermalt wird der Abend von der Trommel-Feuer-Performance-Gruppe »Stahl Fatal«, die Schrottteilen, Regentonnen, Kanalrohren und Stangen rhythmische Klänge entlocken (21 Uhr, Forumsplatte am Marler Stern).
10. April 2010, ah
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