Am 3. September startet im LWL-Museum für Naturkunde in Münster auf 500 Quadratmetern eine Ausstellung über die »Tiere der Bibel«. Bibeltexte werden szenisch dargestellt und bieten so dem Betrachter die Möglichkeit, sich direkt mit der biblischen Geschichte auseinanderzusetzen.
Tischler Martin Deitmer beim Nachbau der Arche (Foto: LWL/Oblonczyk).
Dabei spielt die Geschichte von Noahs Arche eine entscheidende Rolle: »Nachdem die Menschen einige Generationen lang auf der Erde gelebt hatten, schien es Gott, als seinen sie alle voller Bosheit und er bereute, sie erschaffen zu haben. Er beschloss, die Menschheit von der Erde zu tilgen. Noah jedoch war anders als die anderen Menschen. Er war ein gutmütiger und gottesfürchtiger Mann. Er allein fand Gnade in den Augen Gottes. Daher warnte Gott ihn vor seinem Plan, alles Leben auf der Erde zu vernichten, und gab ihm den Auftrag, eine Arche zu bauen. Mit deren Hilfe sollte er seine Familie und alle Tiere vor der drohenden Flut bewahren. Von allen unreinen Tieren sollte Noah ein Paar mit an Bord nehmen, von allen reinen Tieren und den Vögeln sieben Paare…«, lässt sich die Bibelstelle zusammenfassen.
Die Tischler des LWL-Museums schufen in vierwöchiger Arbeit zusammen mit den zoologischen Präparatoren eine Vorstellung der Arche, so wie sie ausgesehen haben könnte. Dabei mussten die Handwerker das Schiff verkleinert darstellen. »Die ganze Arche hätte natürlich niemals in die Ausstellungshallen gepasst«, erklärt Jan Dübbers vom Museum. Also entschloss sich das Museum, den Bug des Schiffes so nachzubauen, dass der Betrachter nicht sofort erkennen kann, wie groß das Schiff eigentlich sein müsste.
Das Besondere an dem Nachbau ist, dass der Besucher zur einen Seite hineingehen und weiter hinten wieder heraus spazieren kann, vorbei an den tierischen Passagieren des neun Meter langen Schiffes.
Weitere Informationen unter www.lwl-naturkundemuseum-muenster.de
Die Arche Noah können Besucher vom 3. September an ein Jahr lang dienstags bis sonntags von 9 bis 18 Uhr in der neuen Sonderausstellung des LWL-Museums für Naturkunde betreten.
(Quelle: PM des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, LWL)
17. August 2010, ts
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